Vier Ortsfeuerwehren absolvieren Übung des Alten Löschbezirks

Unter anderem galt es Wasser aus einer benachbarten Kiesgrube zu fördern.Foto: Dieter Siedersleben

Zu einem Feuer im Wald zwischen Wettmar und Kleinburgwedel wurden am vergangenen Mittwochabend, 2. Oktober 2019, die Freiwilligen Feuerwehren aus Wettmar, Thönse, Engensen und Ramlingen-Ehlershausen alarmiert. Es war der Beginn  der traditionellen Übung des Alten Löschbezirks, der im Jahre 1908 gegründet wurde und mit der Gebietsreform 1974 aufgelöst wurde.

In diesem Jahr trafen sich die vier Ortsfeuerwehren zum 45. Mal zu dieser Übung, bei der in der Regel Wald- und Vegetationsbrände angenommen werden. Im jährlichen Wechsel von einer anderen Ortsfeuerwehr ausgerichtet war in diesem Jahr die Ortsfeuerwehr Wettmar die gastgebende Wehr.

Angenommen wurde ein Feuer westlich von Wettmar. Hierbei machte den ehrenamtlichen Einsatzkräften besonders die schnell einsetzende Dunkelheit zu schaffen, aber auch das Befahren der vielen Waldwege war eine Herausforderung.

Vor Ort hieß es dann: Wasserförderung, Wassertransport, Brandbekämpfung, Wasserversorgung der Einsatzstelle sowie das Be- und Ausleuchten. Insgesamt waren annähernd 60 Einsatzkräfte in das Übungsgeschehen eingebunden, mehr als 30 interessierte Gäste wohnten der Übung als Zuschauer bei. Übungsende konnte nach einer Stunde im "Brandbekämpfungseinsatz" gegeben werden.

Die Beurteilung der Ablaufs wird nun in den Ortsfeuerwehren vorgenommen. Hier werden die Abläufe analysiert und Verbesserungen in die Ausbildung eingearbeitet.

Ebenso wichtig wie die reibungslose Brandbekämpfung war auch das anschließende Zusammentreffen der ehrenamtlichen Brandbekämpfer wie auch Alterskameraden in der Westerfeldhalle. Dort wurde vor allem die kameradschaftliche Pflege in den Vordergrund gestellt.

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