Himmelfahrt: Polizei kündigt Präsenz an und kontrolliert die Corona-Regelungen

Die Polizeidirektion Hannover wird auch in diesem Jahr an "Christi Himmelfahrt" am kommenden Donnerstag, 21. Mai 2020, in ihrem Zuständigkeitsbereich deutlich Präsenz zeigen. Dabei werden die Beamten auch insbesondere die Einhaltung der "Corona-Regelungen" kontrollieren, bei Verstößen frühzeitig einschreiten und diese konsequent ahnden, wie die Polizeidirektion Hannover am heutigen Montag, 18. Mai 2020, mitteilt. Deshalb appellieren sie im Vorfeld des "Vatertags" an die Bürgerinnen und Bürger, bei der Gestaltung des Tages die Abstands- und Hygieneregeln zu berücksichtigen.

Im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Hannover haben sich in den vergangenen Jahren der Maschsee und der Maschteich (Südstadt/Mitte), der Hufeisensee in Isernhagen, der Wietzepark sowie der Waldsee in Langenhagen, die Weiße Düne im neustädter Ortsteil Mardorf, die Strandterrassen in Steinhude sowie die Meitzer Straße in der Wedemark (zwischen Hellendorf und Meitze) als "Treffpunkte" für die sogenannten Vatertagstouren herauskristallisiert. In diesen Gebieten werden die Beamten wieder verstärkt im Einsatz sein – jedoch auch insgesamt Präsenz in der Landeshauptstadt und dem Umland Hannovers zeigen. Im Fokus der Kontrollen stehen in diesem Jahr auch die Einhaltung der sogenannten "Corona-Regelungen".

Die Polizei appelliert schon jetzt an die Bürgerinnen und Bürger, Abstands- und Hygieneregelungen bei der Gestaltung des Tages zu berücksichtigen. Denn nach wie vor gilt die Niedersächsische Verordnung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie mit Fassung vom 11. Mai 2020, die unter anderem vorsieht, dass physische Kontakte zu Menschen aus anderen Haushalten auf ein Minimum reduziert werden sollen. In der Öffentlichkeit dürfen sich Personen alleine, gemeinsam mit Angehörigen des eigenen Haushalts und/oder Angehörigen höchstens eines anderen Haushalts treffen. Von anderen Menschen ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Ebenso wie bei Verstößen gegen die Corona-Regelungen werde die Polizeidirektion Hannover wie in den vergangenen Jahren auch frühzeitig und konsequent einschreiten, um Straftaten zu verhindern. 2019 hatte die Behörde eine Vielzahl, vorrangig Roheitsdelikte (Körperverletzung, Raub und ähnliches) und Beleidigungen, verzeichnet.

Nach ähnlichen Erfahrungen haben unter anderem die Landeshauptstadt Hannover, die Stadt Langenhagen sowie die Gemeinden Isernhagen und Wedemark erneut Allgemeinverfügungen erlassen, die beispielweise ein Verbot hinsichtlich des Konsums bestimmter alkoholischer Getränke in festgelegten Bereichen beinhalten oder das Abspielen von Musik untersagen. Im Maschpark hat die Landeshauptstadt die Benutzung von Glasbehältnissen wie zum Beispiel Flaschen und Gläsern untersagt. Neben Einsatzkräften der Polizei werden deshalb auch zum Teil Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen im Bereich der Ausflugsziele unterwegs sein. Diese Konzepte hätten sich bereits insofern bewährt, dass hierdurch einer speziell in den Nachmittag-/Abendstunden aufkommenden aggressiven Stimmung entgegengewirkt werden konnte, wie die Polizeidirektion Hannover mitteilt.

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