Schädling befällt Buchsbäume: Betroffene Teile nicht auf den eigenen Kompost geben

Ein tierischer Schädling bedroht die heimischen Buchsbäume. Die Trockenheit in diesem Sommer hat erheblich zur starken Verbreitung des Buchsbaumzünslers beigetragen. Um eine Weiterverbreitung des Schädlings zu vermeiden, empfiehlt die Abfallwirtschaft Region Hannover (aha), befallene Teile des Buchsbaums zu entfernen und nicht im eigenen Garten zu kompostieren.

Stattdessen sollten die betroffenen Büsche im Grünabfallcontainer auf dem Wertstoffhof entsorgt werden. Mengen von mehr als einem Kubikmeter können direkt zu den Kompostierungsanlagen der Deponien gebracht werden. Kleinere Mengen können auch über die Biotonne oder den Biosack entsorgt werden. Um eine Weiterverbreitung zu verhindern, ist die Entsorgung auf den aha-Grüngutannahmestellen nicht gestattet.

Die befallenen Pflanzenteile werden in der Grünabfallkompostierung zu Kompost verarbeitet. "Dort werden so hohe Temperaturen erreicht, dass die Raupen des Buchsbaumzünslers sicher abgetötet werden", so aha.

aha stellt nach den Kriterien der "Bundesgütegemeinschaft Kompost" hochwertige RAL-gütegesicherte Fertigkomposte her, die in der Landwirtschaft, in Erdenwerken und im Garten- und Landschaftsbau eingesetzt werden. Kompost, Gartenerde und Rindenmulch sind auf den Deponien kostenpflichtig erhältlich. Die Abgabe von kostenlosem Kompost ist Coronabedingt bis auf Weiteres nicht möglich.

Weitere Informationen gibt es bei der Service-Hotline unter 0800/9991199 oder per Mail an service@aha-region.de sowie im Internet unter www.aha-region.de.

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