Zum letzten Spiel im Handballjahr 2017 empfängt der Handball Hannover-Burgwedel (HHB) am morgigen Sonnabend, 9. Dezember 2017, den 1. VfL Potsdam. Anwurf der Partie gegen den Tabellenzehnten ist um 19 Uhr in der Sporthalle Auf der Ramhorst in Großburgwedel. Der HHB möchte sich mit einem Erfolgserlebnis in die Weihnachtspause verabschieden.
Bis zum 13. Januar 2018 hat Burgwedel dann Zeit, neue Kraft zu tanken, den Kopf wieder frei zu bekommen und mit Volldampf in die Rückrunde zu starten. Bislang ist vieles schief gelaufen, kaum etwas hat geklappt und die bisherigen Ergebnisse sowie der Tabellenstand sind ernüchternd. Doch noch ist nicht aller Tage Abend und auf der Ramhorst ist man nach wie vor zuversichtlich, den Bock noch umstoßen und den Tabellenkeller verlassen zu können.
Wie das geht, hat der Gegner von Sonnabend in den vergangenen Wochen eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Der VfL Potsdam konnte nach sechs Niederlagen zum Saisonstart zuletzt fünf Partien gewinnen und rangiert aktuell im breiten Mittelfeld der Tabelle. Beim VfL hat man sich trotz des Fehlstarts nicht aus der Ruhe bringen lassen und akribisch die eigenen Ziele verfolgt. Nach dem ersten Saisonsieg in Fredenbeck platzte der Knoten und in der Folge lief Vieles besser. Insofern kann Potsdam dem HHB in der aktuellen Situation durchaus als Vorbild dienen. Sechs Punkte aus 13 Spielen sind viel zu wenig und die knappen Ergebnisse haben gezeigt, dass Burgwedel nicht weit weg von den Teams im Mittelfeld der Tabelle ist. Doch am Ende zählen nur Punkte und an denen fehlt es dem HHB aktuell.
Vor eigenem Publikum konnte Burgwedel bisher noch keinen Sieg feiern. Am Samstag wäre Gelegenheit dazu. Gleichzeitig könnte der HHB ein Signal aussenden. Doch einfach wird es nicht. Die Potsdamer haben aktuell einen Lauf und werden versuchen, diesen fortzusetzen. In erster Linie müssen Florian Freitag & Co. die Köpfe frei bekommen sich auch besser präsentieren, als zuletzt im Derby in Burgdorf. Da stimmte einiges nicht, der HHB kann das wesentlich besser.
Timo Paternoga wird morgen wieder dabei sein. Sein Bänderriss ist auskuriert und Steffen Dunekacke wird somit auf Linksaußen auch mal Verschnaufpausen einlegen können. Fehlen werden Maurice Herbold (Bandscheibenvorfall) und Artjom Antonevitch (Rotsperre). Unter der Woche hat sich der HHB von Marcel Otto getrennt. Der junge Kreisläufer war vor Saisonbeginn aus Cottbus gekommen und geht zurück in seine Heimat.
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