Ökumenischer Weltgebetstag am 6. März: Gottesdienste in allen Regionen des Kirchenkreises
Foto:World-Day-of-Prayer-International-Committee-Inc.
Über Konfessions- und Ländergrenzen hinweg engagieren sich Frauen beim Weltgebetstag dafür, dass Mädchen und Frauen weltweit in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. Seit dem ersten weltweiten ökumenischen Gebet im Jahr 1927 hat sich daraus die größte Basisbewegung christlicher Frauen entwickelt.
Der Gottesdienst zum Weltgebetstag 2026 wurde von Frauen aus Nigeria vorbereitet und steht unter dem Titel „Kommt! Bringt eure Last“. Gefeiert wird er am Freitag, 6. März, in zahlreichen ökumenischen Gottesdiensten – auch in allen vier Regionen des Kirchenkreises Burgwedel-Langenhagen. Die Vorbereitung erfolgte Ende Januar bei einem kreativen Workshoptag mit Frauen aus Kirchengemeinden in Burgwedel, Isernhagen, Langenhagen und der Wedemark.
In der Region Burgwedel finden die Gottesdienste um 19 Uhr in der St.-Petri-Kirche, Küstergang 2 in Großburgwedel, sowie in der Ludwig-Harms-Kirche, Kurze Straße 1 in Fuhrberg, statt. In der Region Isernhagen wird um 18 Uhr in der katholischen Heilig-Kreuz-Kirche, Königsberger Straße 2 in Altwarmbüchen, gefeiert. In Langenhagen beginnt der Gottesdienst um 18 Uhr in der Emmaus-Kirche, Sonnenweg 17. In der Region Wedemark wird um 18 Uhr in der Kapernaum-Kirche, Martin-Luther-Straße 10 in Resse, eingeladen.
Frauen aus Nigeria teilen ihre Hoffnung
Nigeria, oft als „afrikanischer Riese“ bezeichnet, zählt mehr als 230 Millionen Einwohner, die über 250 Ethnien angehören und rund 500 Sprachen sprechen. Lasten werden dort häufig auf dem Kopf getragen – von Männern, Kindern und besonders von Frauen. Neben den sichtbaren Lasten prägen jedoch auch Armut und Gewalt den Alltag vieler Menschen. Hoffnung schöpfen viele aus ihrem Glauben.
Diese Hoffnung bringen christliche Frauen aus Nigeria in die Gottesdienste ein. Unter dem Leitwort „Kommt! Bringt eure Last“ erzählen sie in Gebeten, Liedern und persönlichen Berichten von Mut und Zusammenhalt, von der Stärke alleinerziehender Mütter und vom Glauben inmitten von Unsicherheit. Ihre Beiträge laden dazu ein, die eigenen Lasten vor Gott zu bringen und gemeinsam Zeichen für Solidarität und Zuversicht zu setzen.