Region Hannover

110 Aktionstage an 70 Schulen sollen Kinder für die Finals 2026 begeistern

[REGION]

Schon vor dem Start der Finals 2026 in Hannover sollen tausende Kinder und Jugendliche in Bewegung kommen. Die Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover kündigen dafür 110 Schul-Finals-Tage an 70 Schulen in Stadt und Umland an. Im Mai und Juni entsteht damit nach Angaben der Veranstalter eines der größten schulischen Bewegungsprogramme in Niedersachsen.

Die Finals finden von Donnerstag, 23. Juli, bis Sonntag, 26. Juli 2026, in Hannover und der Region statt. Bereits im Vorfeld sollen die Schul-Finals die Idee des Multisport-Ereignisses in den Alltag der Kinder und Jugendlichen tragen. Organisiert wird das Projekt vom Turn-Klubb zu Hannover gemeinsam mit den Finals und mit Unterstützung zahlreicher regionaler Sportnetzwerke. Dazu gehören unter anderem der Niedersächsische Rugby-Verband, der Stadtsportbund Hannover, der MTV Immensen, Hannover 96, Eintracht Hannover und der Regionssportbund.

Vorgesehen sind vielfältige Aktionstage, bei denen Schüler verschiedene Sportarten unmittelbar kennenlernen können. Dazu zählen Beach-Volleyball auf dem Opernplatz, 3×3-Basketball in Burgdorf, Windsurfen am Surferstrand, Rapid Surfen mit dem Leinewelle-Verein und Rudern auf dem Wasser. Die Angebote sollen direkt an Schulen, in Stadtteilen und an zentralen Veranstaltungsflächen stattfinden.

Die Verantwortlichen sehen in der Zusammenarbeit von Schulen, Vereinen und Verbänden die besondere Stärke des Projekts. Neben einzelnen Aktionstagen sollen dadurch auch neue Kontakte für Arbeitsgemeinschaften, Ganztagsangebote und langfristige Vereinskooperationen entstehen. Als Beispiel wird die BBS Burgdorf genannt, an der das Format zeigt, dass es nicht nur an Grundschulen, sondern auch an berufsbildenden Schulen funktioniert.

Zu den größeren Terminen gehören nach Angaben der Veranstalter der Startschuss bei den Beach-Volleyball-Finals am 24. April, der Auftakt im 3×3-Basketball in Burgdorf am 4. Mai, die Inklusions-Finals mit der Hirte Challenge am 18. Juni, ein Rugby- und Windsurf-Schwerpunkttag am 19. Juni, ein Rudertag am 21. Juni sowie die Abschlussveranstaltung mit Siegerehrung am 30. Juni.

Regionsdezernent Jens Palandt spricht von einem Beispiel für die Kraft regionaler Netzwerke. Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay betont, die Schul-Finals holten die Idee kleiner Olympischer Spiele direkt in den Alltag der Kinder. Schuldezernentin Eva Bender sieht darin eine ideale Verbindung von Bildung und Bewegung. Für Hajo Rosenbrock, Vorsitzender des TKH, ist das wichtigste Ziel erreicht, wenn aus den Aktionstagen dauerhafte Angebote und Vereinsmitgliedschaften entstehen. Auch Finals-Geschäftsführer Hagen Boßdorf hebt hervor, dass die Faszination der Finals so weit über die eigentlichen Veranstaltungstage hinaus in die Schulen getragen werde.

Für Stadt und Region ist das Projekt nach eigenen Angaben weit mehr als Werbung für die Finals im Juli. Die Schul-Finals sollen nachhaltige Bewegungsangebote schaffen, Kinder früh an den Vereinssport heranführen und Hannover langfristig als Sportstandort stärken. Weitere Informationen zu den Finals 2026 gibt es unter www.diefinals.de.

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