Burgwedel

Burgwedeler Stadtplatz wird beim Tag der Architektur vorgestellt

[GROSSBURGWEDEL]

Der neugestaltete Stadtplatz am Rathaus der Stadt Burgwedel ist für den diesjährigen Tag der Architektur ausgewählt worden. Damit zählt die Neugestaltung des Rathausumfeldes zu den Projekten, die am Sonntag, 28. Juni 2026, im Rahmen des bundesweiten Aktionstages der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Vor Ort werden mehrere Führungen angeboten. Treffpunkt ist der Haupteingang des Rathauses, Fuhrberger Straße 4 in Großburgwedel. Die Führungen beginnen um 11 Uhr, 12:30 Uhr und 14 Uhr. Während der Veranstaltung stehen für die Besucher Getränke und Eis bereit.

Der Tag der Architektur setzt in diesem Jahr einen Schwerpunkt auf das Bauen im Bestand und damit auf die behutsame Weiterentwicklung bestehender Gebäude und Stadträume. Diesen Ansatz greift auch die Umgestaltung des Rathausumfeldes in Burgwedel auf. Der historische Rathausstandort wurde nicht neu gedacht, sondern weiterentwickelt und um neue Elemente ergänzt. Geplant wurde der Stadtplatz von chora blau Landschaftsarchitektur.

Der neue Stadtplatz verbindet Aufenthaltsqualität, Barrierefreiheit, nachhaltige Mobilität und Klimaanpassung. Sitzgelegenheiten, Begrünung, Fahrradstellplätze und offene Wegebeziehungen schaffen einen öffentlichen Raum, der den Charakter des Rathauses stärkt und den Stadtraum neu ordnet.

Bürgermeisterin Ortrud Wendt freut sich über die Auswahl des Projekts. „Die Aufnahme in den Tag der Architektur ist für uns eine besondere Auszeichnung. Der Stadtplatz zeigt beispielhaft, wie sich ein historischer Ort mit modernen Anforderungen an Aufenthaltsqualität, Nachhaltigkeit und Mobilität verbinden lässt. Unser Rathaus hat Geschichte – und genau diese Geschichte wurde mit viel Sensibilität und zugleich innovativen Ideen weiterentwickelt.“

Martin Riessler vom Amt für Umwelt und Stadtgrün betont die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten. „Der Stadtplatz bietet vielfältige Nutzungsmöglichkeiten mit Sitzgelegenheiten, Terrasse, Event-Möglichkeiten und Kinderspiel. Die Umgestaltung öffnet den Stadtraum und verleiht dem Rathaus ein Gesicht. Gleichzeitig fördern die Anbindung an die Haltestelle, überdachte Fahrradstellplätze und barrierefreie Zugänge eine nachhaltige Mobilität.“

Auch Maßnahmen zur Klimaanpassung spielten bei der Planung eine zentrale Rolle. Der Erhalt bestehender Bäume, Pflanzflächen mit Feuchtigkeitsmessung, Fassadenbegrünung und die Förderung der Versickerung tragen nach Angaben der Stadt zur Verbesserung des Mikroklimas bei.

Download als PDF

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Schaltfläche "Zurück zum Anfang"