Region Hannover

Region Hannover richtet Stabstelle für Schulbau ein

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Die Region Hannover stellt ihre Planung im Schulbau neu auf. Bildungsdezernentin Isabella Gifhorn setzt nach Angaben der Region mit der Einrichtung der Stabstelle „SchulbauInitiative Region Hannover“ direkt unter der Dezernatsleitung auf eine strategische Steuerung der Bildungsinfrastruktur.

Die bisher projektbezogene Vorgehensweise soll durch eine integrierte Steuerung ersetzt werden. Bildungsziele, Flächenbedarfe, Finanzen und Bauprojekte sollen künftig systematisch aufeinander abgestimmt werden. Ziel ist es, Schulbau nicht mehr nur als einzelne Baumaßnahme zu betrachten, sondern als Bestandteil einer langfristigen Bildungsstrategie.

„Der Handlungsdruck ist hoch, und wir müssen jetzt handeln. Mit der neuen strategischen Stabstelle schaffen wir die Grundlage, um Schulbau nicht nur als Baumaßnahme, sondern als zentrales Instrument der Bildungsstrategie zu begreifen. Infrastruktur muss den pädagogischen Zielen folgen – und das geht nur mit klaren Prioritäten, Daten und langfristiger Planung“, betont Gifhorn.

Die Stabstelle übernimmt die Schulentwicklungsplanung, Bedarfsprognosen, die Priorisierung von Maßnahmen sowie die Programm- und Portfoliosteuerung. Sie arbeitet als Querschnitts- und Steuerungseinheit und koordiniert die Fachbereiche Baumanagement und Bildung, ohne in deren operative Zuständigkeiten einzugreifen.

In einem zweiten Schritt soll geprüft werden, ob die operative Umsetzung in eine eigenständige Organisationseinheit ausgelagert wird. Dadurch sollen Strategie und Umsetzung klarer getrennt werden. Zugleich sollen Voraussetzungen für standardisierte Verfahren, wiederholbare Planungsprozesse und eine nachvollziehbare Mittelverwendung geschaffen werden.

Die Region Hannover sieht in der Neuorganisation mehrere Vorteile. Entscheidungen sollen künftig stärker datenbasiert getroffen werden. Außerdem sollen operative Bereiche entlastet und durch Standardisierung sowie Serienbau eine besser skalierbare Umsetzung ermöglicht werden. Politik und Verwaltungsmitarbeiter sollen dadurch belastbare Entscheidungsgrundlagen für eine nachhaltige Entwicklung der Bildungsinfrastruktur erhalten.

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