CDU-Regionsparteitag: Dr. Hendrik Hoppenstedt mit 96,6 Prozent wiedergewählt

Dr. Hendrik Hoppenstedt (am Rednerpult) wurde als CDU-Regionsverbandsvorsitzender wiedergewählt.

Der alte ist auch der neue: CDU-Regionsverbandsvorsitzender Hannover, Bundestagsabgeordneter Dr. Hendrik Hoppenstedt, wurde mit einem hervorragenden Ergebnis von 96,6 Prozent auf dem Regionsparteitag wiedergewählt. Bei der Annahme der Wahl zeigte er sich dankbar. "Das Ergebnis ist ein starkes Signal der Geschlossenheit", so der Burgwedeler.

Ebenfalls im Amt als stellvertretender Vorsitzender bestätigt wurde der Landtagsabgeordnete Dirk Toepffer, Vorsitzender im CDU-Kreisverband Hannover Stadt, mit dem sehr guten Ergebnis von 94,0 Prozent. Dieser stellte in einem kurzen Redebeitrag die gute Zusammenarbeit der beiden Kreisverbände Hannover-Land und Hannover-Stadt heraus.

Die Geschlossenheit des Verbandes wurde auch bei den Abstimmungen der anderen Vorstandsmitglieder deutlich, die alle mit Ergebnissen von zum Teil deutlich mehr als 90 Prozent in ihre Aufgaben gewählt wurden. Neuer Schatzmeister auf Vorschlag des aus dem Amt geschiedenen Dr. Jens Lüders aus Sehnde ist Sebastian Lechner aus Neustadt mit 93,1 Prozent. Die nach Satzungsänderungen neu eingerichteten Ämter Schriftführer und Mitgliedsbeauftragte bekleiden nun Dr. Henner Bechthold aus Gehrden und Katrin Göllinger aus Hannover. Zu Beisitzern wurden aus Hannover Dr. Dietrich Kressel, Christoph-Justus Loskant, Maria Hesse und Georg Meinecke gewählt, das Umland wird von Hartmut Büttner (Garbsen), Jan Dingeldey (Hemmingen), Marianne Kügler (Wennigsen), Marion Gellermann (Uetze), Marc Lahmann (Barsinghausen) und Marion Menzel aus Ronnenberg vertreten.

In seiner Rede ging der Regionsvorsitzende besonders auf die zurückliegende Kommunalwahl mit der Übernahme der politischen Mitverantwortung in der Regionsversammlung ein. Er stellte fest, "dass sich für den Wähler schon jetzt gelohnt (hat), das Kreuz bei der CDU zu machen." Zwar konnte der vorgelegte Haushalt nicht mehr entscheidend beeinflusst werden, doch sind wichtige Weichenstellungen, wie die Reduzierung der Mindestmenge beim Restabfall, bereits eingeleitet.

Mit den Worten "nach der Wahl ist vor der Wahl" machte Hoppenstedt den Schwenk zu landes-, bundes- und sogar europapolitischen Themen. Er kritisierte die Haltung der SPD bei nahezu allen Gesetzesvorhaben, die sich mit der Bewältigung der Flüchtlingssituation befassten. "Es war immer die Union, die sich mühsam gegen die andauernden Bedenken der SDP durchsetzen musste," so Hoppenstedt. Auch Europa sei bei der Union in guten Händen: "Das Eintreten der SPD und ihrer europäischen Schwesterpartei für mehr Flexibilität bei den Euro-Stabilitätskriterien schwächt den Euro und führt andere Länder noch stärker in die Schuldenfalle. Das erhöht das Risiko, dass der deutsche Steuerzahler wieder die Zeche zahlen muss," so der Regionsvorsitzende.

In einem Grußwort bestätigte der CDU-Fraktionsvorsitzende in der Regionsversammlung, Bernward Schlossarek, die gute Arbeit seiner Fraktion. Er dankte dem Regionsvorsitzenden für das außerordentlich gute Verhandlungsergebnis bei der Bildung der Koalition im Regionsparlament. Angesichts der fehlenden Berufsschullehrer in der Region forderte er die Ablösung der derzeitigen Landesregierung in Niedersachsen.

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Ein Kommentar

  • Prof. Dr. med. Harald Riedel

    Sehr geehrter Herr Hoppenstedt,
    meine Frau und ich gratulieren Ihnen sehr herzlich zu Ihrer Ernennung zum Staatsminister im Kanzleramt.
    Nach Ihren Vortrag beim Lionsclub Burgdorf-Isernhagen habe ich in den letzten Wochen mehrfach zu meiner Frau gesagt:
    Herr Hoppenstedt wäre der richtige Mann für ein Ministeramt in Berlin.
    Wir freuen uns sehr mit Ihnen und wünschen Ihnen viel Erfolg.

    Ihrer Einladung zu einer Führung von Interessenten unseres Lionsclubs im Bundestag konnten
    konnten wir im vergangenen Jahr uns familiären Gründen leider nicht folgen.

    Ganz herzliche Grüße

    Ihre Karin und Harald Riedel

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