Die Linke bestimmt Oberbürgermeisterkandidatin und Kandidat für die Regionspräsidentschaft
Während ihrer Mitgliederversammlung am gestrigen Sonnabend, 24. Januar 2026, hat die Partei Die Linke mit großer Einigkeit wichtige personelle Entscheidungen und die ersten Schritte für die kommende Kommunalwahl getroffen. Die Mitglieder bestimmten die Gewerkschaftssekretärin der GEW und die Bundestagsabgeordnete Maren Kaminski zur Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin von Hannover. Zudem wurde der ver.di Gewerkschaftssekretär Mizgin Ciftci als Kandidat für das Amt des Regionspräsidenten nominiert.
„Mit diesen Entscheidungen setzt Die Linke ein klares Zeichen für einen politischen Aufbruch in Hannover und der Region. Als einzige Frau, die für das Amt der Oberbürgermeisterin kandidiert, steht Maren Kaminski damit auch für die fehlende Repräsentanz von Frauen in politischen Spitzenämtern“, so Die Linke in einer Pressemitteilung. „Soziale Gerechtigkeit ist kein Privileg“, betont Maren Kaminski. „Wir setzen uns dafür ein, dass Hannover bezahlbar für alle wird und nehmen das Thema Wuchermieten in die Hand.“ Mit ihrer Vernetzung in der Stadtgesellschaft ist die Kandidatin kein unbekanntes Gesicht in Hannover und trat bereits 2013 als Oberbürgermeisterin zur Wahl an.
„Ebenso ist der Kandidat für die Regionspräsidentschaft der Partei die Linke eng mit der migrantischen Community verbunden und hat breite Erfahrungen in gewerkschaftlichen Kämpfen im Niedriglohnsektor. Die Nominierungen stehen für eine Politik, die die Anliegen der Menschen ernst nimmt und dabei Teilhabe und Solidarität in den Mittelpunkt stellt“, so Die Linke weiter. „Während andere Migrantinnen und Migranten zum Problem im Stadtbild erklären, wollen wir die Lebensbedingungen für alle Menschen verbessern. Ob im Nahverkehr, in der Pflege oder in der Abfallwirtschaft – das gesellschaftliche Leben in der Region Hannover wäre ohne die Arbeit von migrantischen Menschen nicht denkbar“, fügt Mizgin Ciftci hinzu.