Auszubildende entwickeln eigene Geschäftsideen

Foto:BBS Burgdorf
Zwischen schriftlicher und mündlicher Abschlussprüfung wartete auf die angehenden Kaufleute im Einzelhandel der BBS Burgdorf ein besonderes Praxisformat. In Kooperation mit dem Entrepreneurship Hub der TU Braunschweig entwickelten sie im JohnnyB. Burgdorf eigene Geschäftsideen und trainierten, diese überzeugend zu präsentieren.
Zwei Tage lang ging es um Kreativität, Unternehmertum und wirtschaftliches Denken. Von der ersten Idee über die Zielgruppenanalyse bis zum professionellen Pitch vor einer Jury erlebten die Auszubildenden, wie aus einer Idee ein Geschäftsmodell werden kann. Nach Angaben des Entrepreneurship Hubs standen dabei auch kreative Methoden wie Lego Serious Play, Knete und Playmais im Mittelpunkt, um aus alltäglichen Problemen erste Lösungsansätze und konkrete Geschäftsideen zu entwickeln. (Entrepreneurship Hub)
Die Auszubildenden stärkten dabei ihr Auftreten, erweiterten ihren Blick über den Ausbildungsalltag hinaus und trainierten Kompetenzen, die sie in Prüfungen, im Beruf und möglicherweise bei einer späteren Unternehmensgründung nutzen können.
Katja Wolfram von der Wirtschaftsförderung Uetze und Ralf Hasenfuß, zuständiger Koordinator an der BBS Burgdorf, zeigten sich von den kreativen Ideen und dem Engagement der Auszubildenden beeindruckt. „Die erlebte Professionalität der Auszubildenden macht deutlich, welches Potenzial in ihnen steckt“, erklärten sie.
„Dieses Projekt ist eine Win-Win-Situation sowohl für die persönliche Entwicklung als auch für die anstehenden Prüfungen“, sagte Klassenlehrerin Helma Hug.
Die BBS Burgdorf dankt der TU Braunschweig, dem JohnnyB. und allen Beteiligten für ein Lernangebot, das nach Angaben der Schule zeigt, dass Zukunft dort entsteht, wo Dinge ausprobiert, Verantwortung übernommen und eigene Ideen präsentiert werden.