IG BAU erinnert Beschäftigte im Freien an Schutz vor Sonne und Hitze
Foto:IG BAU, Florian Göricke
Wer in Stadt und Region Hannover unter freiem Himmel arbeitet, sollte sich besonders vor intensiver Sonneneinstrahlung und Hitze schützen. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Niedersachsen-Mitte hin. Die Gewerkschaft empfiehlt dabei die sogenannte WSS-Regel: Wasser, Sonnencreme und Schatten.
„Eincremen, eincremen, eincremen. Wenn die Sonne kräftig scheint, heißt das: Lichtschutzfaktor 50. Und alle zwei Stunden nachcremen. Denn intensiver UV-Schutz ist das A und O gegen Hautkrebs“, erklärt die Vorsitzende der IG BAU Niedersachsen-Mitte, Stephanie Wlodarski.
Maurer, Straßenbauer, Dachdecker, Landschaftsgärtner und Erntehelfer sollten zudem möglichst viel vom Körper mit Kleidung bedecken. Auch ein luftdurchlässiger Schutzhelm mit Nackenschutz gehöre zur geeigneten Ausstattung. Dafür müsse der Arbeitgeber sorgen, betont Wlodarski.
Nach Angaben der Gewerkschaft sollten Arbeitgeber ihren Beschäftigten bei der Arbeit im Freien außerdem ausreichend Getränke bereitstellen. Bei schwerer Arbeit und großer Hitze empfiehlt die IG BAU eine tägliche Trinkmenge von drei bis fünf Litern. Als Faustregel gelte, alle 15 bis 20 Minuten ein Glas zu trinken. Geeignet seien insbesondere Wasser und kalte Tees.
Darüber hinaus seien regelmäßige Pausen im Schatten wichtig, etwa unter einem Sonnensegel. Arbeitszeiten sollten nach Möglichkeit stärker in die frühen Morgen- oder Abendstunden verlegt werden.
Beschäftigten, die regelmäßig im Freien arbeiten, empfiehlt die IG BAU zudem einen jährlichen Hautkrebs-Check beim Hautarzt. Weitere Hinweise zum Sonnen- und Hitzeschutz bietet die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft unter diesem Link.