Aus Wegwerfholz wird Zuhause – Naturhilfen für heimische Tiere
Die Idee schlummerte schon lange in ihm. Jetzt setzt er sie um: Tom Rahmsdorf baut aus Altholz und Resten Brutkästen, Futterhäuser, Wildbienenhotels und mehr — alles für die heimische Natur, alles gegen eine Spende.
Das Material kommt vom Sperrmüll, aus dem Keller, vom Nachbarn — Wegwerfholz, das eine zweite Chance bekommt. Was Tom Rahmsdorf daraus macht, ist erstaunlich vielfältig: Brutkästen mit verschiedenen Einflugöffnungen für unterschiedliche Vogelarten, Futterhäuser, Wildbienenhotels, Fledermausbehausungen, Igelhäuser. Wer es braucht, kann sogar Schwalbennester bekommen — die Nachfrage ist zwar überschaubar, aber Rahmsdorf hat sie.
Einen festen Preis gibt es nicht. Rahmsdorf gibt seine Naturhilfen gegen eine Spende ab — wer etwas zurückgeben möchte, kann auch Holz mitbringen. Auf Flohmärkten darf er kostenlos stehen, weil Veranstalter seine Arbeit als gemeinnützig betrachten: beim CDU-Wohltätigkeitsflohmarkt in Burgdorf, bei der Kunstspirale in Hänigsen und beim Flohmarkt in Uetze. Wer ihn als nächstes antreffen möchte: Am 23. August ist er beim Kunsthandwerkermarkt in Arpke dabei.
Was Rahmsdorf sich wünscht, ist ein fester Platz — bei einer Gärtnerei, einem Hofladen oder einem ähnlichen Standort, wo seine Naturhilfen dauerhaft zu finden wären. Wer eine Idee hat oder Interesse, kann sich beim AltkreisBlitz melden.



