Region Hannover lädt zur Beteiligung an Mobilitätsplanung ein
Die Region Hannover treibt die Entwicklung des Sustainable Urban Mobility Plans voran und setzt dabei auf breite Beteiligung. Nach dem Start der Online-Umfrage „Mobilitätskompass“ im November vergangenen Jahres und ersten Fachworkshops mit lokalen Akteuren stehen nun weitere Formate an. Bürger, Kommunen und weitere Beteiligte sollen dabei die Zukunft der Mobilität in der Region aktiv mitgestalten können.
Unter dem Titel „Werkstatt der Generationen“ lädt die Region in vier Kommunen zu Workshops ein. Dabei sollen Menschen unterschiedlicher Altersgruppen ihre Perspektiven auf Mobilität einbringen. Eine Anmeldung ist jeweils bis eine Woche vor dem Termin per Mail an nachhaltig-mobil@region-hannover.de erforderlich.
Die erste Veranstaltung findet am Dienstag, 2. Juni 2026, von 16:30 bis 19 Uhr im Bürgerhaus Bissendorf in der Wedemark statt. Am Mittwoch, 10. Juni, folgt von 17:30 bis 20 Uhr ein Termin in der Aula der Grundschule Großburgwedel in Burgwedel. Weitere Workshops sind am Dienstag, 23. Juni, von 15 bis 17:30 Uhr im Rathaus Garbsen sowie am Mittwoch, 24. Juni, von 16:30 bis 19 Uhr im Haus der Region in Hannover, Raum 602, geplant.
Darüber hinaus bietet die Region sogenannte Stakeholder-Veranstaltungen an. Dabei stellt das SUMP-Projektteam drei inhaltliche Szenarien für den Radverkehr, den öffentlichen Personennahverkehr und den Autoverkehr vor. Eingeladen sind unter anderem Verbände, Unternehmen, Politik und Initiativen sowie alle weiteren Interessierten. Auch hierfür ist eine Anmeldung per Mail an nachhaltig-mobil@region-hannover.de erforderlich.
Die erste dieser Veranstaltungen findet am Donnerstag, 21. Mai, von 15 bis 17:30 Uhr online statt. Ein weiterer Termin ist am Mittwoch, 27. Mai, von 16 bis 18:30 Uhr im Haus der Region in Hannover, Raum 602, vorgesehen.
Der Sustainable Urban Mobility Plan ist ein strategisches Planungsinstrument, das die Mobilitätswende voranbringen soll. Er basiert vor allem auf dem Verkehrsentwicklungsplan „Aktionsprogramm Verkehrswende“, kurz VEP 2035+. Dieser definiert unter anderem übergeordnete Ziele zur CO2-Reduktion und zur Verbesserung der Aufenthalts- und Lebensqualität.
Der SUMP ergänzt den VEP 2035+ um weitere Themen wie den Güterverkehr und führt frühere Planwerke in Richtung 2040 weiter. Ziel ist eine Mobilität, die sozial gerecht, klimafreundlich, sicher und für alle zugänglich bleibt. Grundlage dafür sollen Beteiligung, Daten und langfristige Planung sein.
Die Erarbeitung des SUMP für die Region Hannover wird zu 80 Prozent im Rahmen der Förderrichtlinie „nachhaltig. mobil. planen. Förderung für nachhaltige urbane Mobilitätspläne“ des Bundesministeriums für Verkehr gefördert.