Region Hannover

Koehler und Junk informieren sich beim Landeskommando Niedersachsen

[REGION]

Die Landtagsabgeordnete Heike Koehler und der Regionspräsidentenkandidat Oliver Junk haben am 11. Juni 2026 das Landeskommando Niedersachsen besucht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen aktuelle sicherheitspolitische Entwicklungen sowie die Zusammenarbeit von Bundeswehr, Land und Kommunen.

Bei dem Gespräch ging es nach Angaben der Beteiligten um die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa und die daraus entstehenden Herausforderungen für die Bundeswehr. Dabei wurde insbesondere die Bedeutung Niedersachsens für die Sicherheits- und Verteidigungsarchitektur Deutschlands hervorgehoben. Mit zahlreichen Bundeswehrstandorten, Seehäfen, zentralen Verkehrswegen und militärischen Einrichtungen komme dem Land eine wichtige strategische Rolle zu.

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Darüber hinaus wurden Fragen des Katastrophenschutzes und der zivil-militärischen Zusammenarbeit erörtert. Die Gesprächspartner tauschten sich über die Unterstützung der Bundeswehr im Rahmen der Amtshilfe sowie über Erfahrungen aus vergangenen Krisen- und Schadenslagen aus. Einigkeit habe darüber bestanden, dass leistungsfähige Strukturen und eine enge Abstimmung zwischen allen staatlichen Ebenen entscheidende Voraussetzungen für wirksame Krisenvorsorge und Gefahrenabwehr seien.

Heike Koehler verwies in diesem Zusammenhang auf ihre parlamentarische Arbeit im Bereich des Katastrophenschutzes. Mit mehreren Anfragen und Initiativen habe sie sich in den vergangenen Jahren mit der Ausstattung der Katastrophenschutzbehörden, der Krisenvorsorge sowie der Zusammenarbeit der beteiligten Akteure befasst. Der direkte Austausch mit Verantwortlichen vor Ort sei eine wichtige Grundlage, um bestehende Herausforderungen besser bewerten und politischen Handlungsbedarf identifizieren zu können.

Oliver Junk unterstrich die Bedeutung der Bundeswehr für die Sicherheit des Landes. Angesichts der aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen werde deutlich, wie wichtig eine leistungsfähige Bundeswehr und verlässliche Partnerschaften zwischen Bund, Ländern und Kommunen seien.

„Die Organisation des Bevölkerungsschutzes liegt nicht nur in einer Hand. Bund, Länder und Kommunen sind für die Sicherheit der Menschen zuständig. Er muss gemeinsam und verlässlich organisiert werden. Deshalb hat die CDU-Regionsfraktion ein Sirenenförderprogramm auf den Weg gebracht, um allen regionsangehörigen Kommunen unter die Arme zu greifen. Als Regionspräsident werde ich mich dafür einsetzen, dass die Regionskommunen beim Aufbau eines flächendeckenden und verlässlichen Warnsystems weiterhin – auch finanziell – unterstützt werden“, sagte Junk.

Zum Abschluss des Besuchs würdigten Koehler und Junk die enge Zusammenarbeit zwischen Bundeswehr, Land Niedersachsen und den Kommunen. Diese habe sich insbesondere in Krisensituationen bewährt und leiste einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit und Resilienz des Landes.

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