Sieht so der Sport der Zukunft aus?

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Der Sport fasziniert die Menschen in aller Welt seit Anbeginn der Zeit. Kein Wunder, dient er doch vielen zum Entspannen und wiederum anderen zum angespannten Mitfiebern. Dank der verschiedensten Disziplinen ist für jeden Sportfan etwas dabei, sei es nun Fußball, Tischtennis oder Yoga. Doch wie sieht der Sport der Zukunft wohl aus? Schon die aktuellen Zeiten ermöglichen einen Einblick.

Sport goes digital – wie viel Online-Aktivität ist möglich?

In den vergangenen Monaten gab es einen klaren Trend zum Online-Sport, der nicht zuletzt vom Profifußball vorgegeben wurde. Über digitale Fitness-Einheiten hielten sich die Spieler dort lange Zeit fit. Immer mehr Hobby-Sportler machten sich diese Praxis zu eigen und trainierten ihrerseits mit Online-Programmen sowie Tipps und Tricks von Fitness-Coaches in den eigenen vier Wänden.

Handelt es sich hierbei um ein Konzept mit Zukunft? Wenn man die Experten befragt, handelt es sich definitiv um ein Training, das gekommen ist, und so schnell nicht wieder verschwinden wird. Die Argumente sind schließlich vielseitig: Komfort der eigenen vier Wände, kein teures Fitnessstudio, zeitliche Flexibilität und viel mehr spricht für Online-Übungen.

Die Frage, wie viel Sport letztlich via Internet möglich ist, hängt auch vorrangig von der Sportart ab. Schließlich sind Fitness oder Pilates mit Sicherheit umfangreicher zu trainieren als Handball oder Fußball, wo die Praxis letztlich einfach fehlt.

Die digitale Welt sorgt für große Auswahl

Eine einzige Suche bei Google und YouTube genügt und schon besteht die Auswahl zwischen hunderten verschiedenen Programmen, die alle mit Erfolgsgarantie für sich werben. Hier ist es umso wichtiger, einen vertrauenswürdigen Anbieter bzw. Kanal auszuwählen, um keine gesundheitlichen Schäden zu riskieren. Genau dies kann bei schlechten Tipps sonst schnell zum Arztbesuch führen.

Es ist durchaus vorstellbar, dass sich in den kommenden Jahren ein Hybrid-Modell aus Sport vor Ort und Online-Programm entwickelt. Eine solche Aufteilung würde sich schließlich am Leben der jeweiligen Sportler orientieren und ist einfach praktisch. Allerdings bestehen noch einige Hürden, um eine solche Umsetzung auch tatsächlich zu ermöglichen.

Da sind zum Beispiel die Trainer selbst, die bislang meist nur Angesicht zu Angesicht coachen. Sie müssen ebenso für eine Digitalisierung bereit sein wie die Anbieter selbst. Das beginnt schon mit der Organisation des Trainings: Der Kunde will stets Zugriff auf seinen Trainingsplan haben, was am einfachsten über Cloud-Technologien möglich ist. So können alle wichtigen Daten stets schnell geteilt werden.

Digitalisierung findet auch beim Kassensystem, etwa im Fitnessstudio statt. Indem eine iPad-Kasse eingerichtet wird, können diverse moderne Zahlungsmethoden auf einmal verwaltet werden. Darüber hinaus bringt das System den Vorteil, dass sämtliche weiteren Verwaltungstätigkeiten ebenfalls einfach durchgeführt werden können.

Zu guter Letzt sind es flexible Systeme, etwa mit monatlicher Kündigung, die den Kunden überzeugen. Niemand will sich in Zeiten von Netflix und Co. mehr eine zweijährige Mitgliedschaft ans Bein binden. Auch mit diesen Plattformen vergleichbare Testmonate sind ein gutes Mittel, um neue Kundschaft zu gewinnen.

Mit Spaß oder ans Limit?

Die Hauptfrage neben der technologischen Entwicklung ist wohl jene nach der Leistungsbereitschaft der Sportler selbst. Wie lange geht es noch „höher, schneller, weiter"? Ist es überhaupt diese ewige Rekordjagd, die Menschen in einigen Jahren noch bewegt? Denkbar ist es allemal, doch auch der entspannte Sport mit Spaß und Gemeinschaft im Vordergrund hat in der letzten Zeit immer weiter an Popularität gewonnen.

Werden die Entwicklungen sogar dazu führen, dass neue Sportarten entstehen? Die digitale Vernetzung ermöglicht schließlich schon jetzt gemeinsame Wettbewerbe, z.B. auf dem Rad bei Anbietern wie Zwift. Vergleichbare Wettkämpfe sind etwa in Sportarten wie Boxen, Fahren oder Laufen in virtueller Form – etwa durch Virtual Reality – denkbar. Besonders spannend wird es dann, wenn komplett neue Disziplinen erfunden und umgesetzt werden. Wie sonst entstanden einst Ultimate Frisbee oder Slackline?

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