Stadtbrandmeister Carsten Rüdiger erhält Deutschlands höchste Feuerwehr-Ehrung

Foto:Bastian Kroll
Am gestrigen Freitag, 16. Januar 2026, ist die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Großburgwedel im Feuerwehrgerätehaus am Mühlenbruchdamm mit zwei besonderen Auszeichnungen zu Ende gegangen. Im Mittelpunkt standen dabei der stellvertretende Ortsbrandmeister Carsten Moß und Stadtbrandmeister Carsten Rüdiger, die am Schluss der Versammlung für langjähriges Engagement und herausragende Verdienste ausgezeichnet wurden.
Die Ehrung für Carsten Moß leitete Stadtbrandmeister Carsten Rüdiger mit den Worten ein: „Wer besondere Leistungen bringt, braucht auch eine besondere Leistung.“ Ortsbrandmeister Tibor Biczók blickte auf die gemeinsame Arbeit zurück und bezeichnete Moß als engen Mitstreiter in verschiedenen Funktionen. Moß sei fünf Jahre an seiner Seite gewesen, zuvor unter anderem Zugführer, stellvertretender Gerätewart, Zugführer der Regionsfeuerwehrbereitschaft sowie Stadtausbilder gewesen. Biczók unterstrich in seiner Würdigung die Vielzahl der Aufgaben mit einem Satz: „Das, was er an Funktionen gemacht hat, das schaffen fünf andere nicht.“ Im Anschluss verliehen Brandschutzabschnittsleiter Volker Kluth und der stellvertretende Regionsbrandmeister Nils Wellmanns das Silberne Feuerwehrehrenzeichen am Bande des Landes Niedersachsen.
Wenige Augenblicke später folgte die zweite Auszeichnung, die von Volker Kluth als höchste Ehrung im Feuerwehrwesen angekündigt wurde. Über Stadtbrandmeister Carsten Rüdiger sagte Ortsbrandmeister Tibor Biczók: „Er ist der Motor unserer Feuerwehr. Der uns zusammenhält. Er will immer nur das Beste von uns, für euch Bürger.“ Volker Kluth verlas die Begründung und stellte heraus, dass Rüdiger „über 40 Jahre durchgehend auf Orts-, Stadt- und Regionsebene aktiv“ gewesen sei. Genannt wurden unter anderem Aufgaben als Zugführer der Ortsfeuerwehr Großburgwedel, als Ausbildungsleiter der Stadtfeuerwehr Burgwedel, als Zugführer in der Regionsfeuerwehrbereitschaft, als Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Großburgwedel und als Stadtbrandmeister Burgwedel. Kluth verwies außerdem darauf, dass in Rüdigers Amtszeit die Beschaffung verschiedener Fahrzeuge wie der Drehleiter sowie neue Einsatzkleidung gefallen sei und dass er als Stadtbrandmeister kommissarisch auch die Kleiderkammer geführt habe. Als wesentliche Punkte seiner Arbeit wurden zudem die Erstellung eines Hygienekonzeptes der Feuerwehr Burgwedel sowie die Umstrukturierung der Stadtfeuerwehr genannt, bei der einzelne Sonderaufgaben auf die Ortsfeuerwehren verteilt wurden. Aus der Ehrungsbegründung las Volker Kluth vor, dass Carsten Rüdiger ein „Vorbild für alle Feuerwehrleute“ ist und ergänzte dazu: „Was ich 1:1 unterschreiben kann.“ Für diese besonderen Verdienste wurde Carsten Rüdiger das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Gold verliehen, welches mit großem Jubel und lang anhaltendem stehendem Applaus der rund 150 Anwesenden begleitet wurde.


















